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Montag, 22. Oktober 2012
MAXIMUM CONVICTION
Wenn in einem Film gleich zwei Actionheroes aufeinandertreffen, sollte richtig harte Unterhaltung eigentlich garantiert sein. Sollte, hätte, wäre...
Inhalt:
Die ehemaligen Elitesoldaten Steele (Steven Seagal) und Manning (Steve Austin) bekommen den Auftrag, ein altes Gefängnis zwecks Stilllegung zu räumen. Eigentlich kein Problem, bis ein weiteres Kommandoteam eintrifft, welches die beiden frisch eingetroffenen weiblichen Insassen umlegen will...
Steven Seagal liess sich nach "Born to raise hell" zwei Jahre Zeit, bis er sich an den vorliegenden Streifen "Maximum Conviction" traute. Untätig war der inzwischen 60jährige Kampfkünstler ja nicht. Mit "True Justice" und "Steven Seagal: Lawman" hat die grosse Kampfwurst gleich zwei TV-Serien am laufen. Da beide Serien nicht gerade die grössten Highlights in der Geschichte des Farbfernsehens darstellen, erhoffte ich mir, dass Seagal mit seinen Filmen nun immerhin ein etwas höheres Qualitätslevel erreicht. Als ich dann hörte, dass er sich für diesen Film mit Steve Austin zusammenschliesst, machte mein Actionherz einen doch etwas grösseren Sprung. Austin ist zur Zeit auf dem DTV-Markt der aufsteigende Stern, seine Filme wirken wesentlich solider produziert als die von Seagal und präsentieren dem Fan in der Regel handfeste Old School-Action.
Jedoch, bereits der erste Trailer holte mich auf den Boden der Tatsachen zurück. Und meine Befürchtungen wurden bestätigt. "Maximum Conviction" ist absolut lieblos heruntergedrehter Actionschund. Angefangen bei der uninteressanten Story bis zu den todlangweiligen Sets (gedreht wurde wohl in einem verlassenen Gebäude), der Film hat überhaupt keine Schauwerte. Klar, Seagal und Austin ballern fröhlich vergnügt durch die Gegend, Menschen brennen, Knochen werden gebrochen und Hirn spritzt. Aber so richtig will die Party nicht starten.
Und ich bin es irgendwie leid, auch nur im entferntesten zu versuchen, irgendwelche Fortschritte in Mr. Seagals Filmographie zu suchen. Herrgott, seit sechs Jahren schreibe ich Filmreviews und Steven Seagals Streifen waren immer das Zentrum dieser Arbeit hier. Aber, die Realität ist, Seagal kümmert sich einen Dreck um Qualität. Wäre dies anderst, würde er sich mal die Werke von Lundgren oder Van Damme anschauen, welche zumindest versuchen, für sehr wenig Geld das Optimum für ihre Fans herauszuholen. Allgemein, Seagal macht nicht wirklich viel in dem Film. Zwei oder drei kurze Hand-to-Hand Fights und ansonsten latscht Seagal stets mit dem Gewehr im Anschlag durch die Gegend. Mehr gibts nicht, mehr gibt der Film jedoch auch nicht her. Trotzdem, Steve Austin wirkt etwas mehr bei der Sache und zieht seinen Kopf noch irgendwie aus der Schlinge. Uwe Boll-Spezi Michael Paré, der hier den Leader der Bad Guys gibt, wirkt zumindest böse. Wirklich enttäuscht bin ich jedoch von Regisseur Keoni Waxman, der nun schon öfters mit Seagal gearbeitet hat und nun zum ersten mal richtigen Scheiss fabriziert hat. Er hat doch in "The Keeper" und in "A Dangerous Man" bewiesen, dass er weiss, wie der Hase läuft. "Maximum Conviction" ist definitiv eine Stufe unter den genannten Werken anzusiedeln.
Fazit: Keine Erwartungen - keine Enttäuschungen. Zumindest etwas Action gibts. Aber that's it. Ungenügend.
Schulnote 3.0
"MAXIMUM CONVICTION" on IMDB.COM
"MAXIMUM CONVICTION" on OFDB.DE
"MAXIMUM CONVICTION" on MOVIEPILOT.DE
Mittwoch, 25. Juli 2012
Trailer: MAXIMUM CONVICTION (Seagal/Austin)
Steven Seagal liess seine Filmfans lange auf dem trockenen sitzen und beschäftigte sich in den letzten zwei Jahren vorwiegend mit seinen Serien "True Justice" und "Lawman". Irgendwo fand er jedoch noch die Zeit um mit Steve Austin einen Film zu drehen - "Maximum Conviction".
Der Trailer macht überhaupt keine Laune, das Setting wirkt mies, ich erwarte nichts.
Samstag, 4. Juni 2011
Trailer: DARK VENGEANCE (SEAGAL)
Sonntag, 8. Mai 2011
STREET WARS (True Justice)

"Street Wars" stellt die zweite DVD-Auswertung von "True Justice" dar, eine Actionkrimi-Serie von und mit Steven Seagal. Wie schon beim Erstling "Deadly Crossing" handelt es sich beim vorliegenden Werk um zwei Folgen der Serie, welche als abendfüllenden DTV-Film verkauft werden.
Inhalt:
Eine junge Frau stirbt in einem Club, nachdem sie von einem Dealer Drogen verabreicht bekommen hat. Kane (Steven Seagal) und sein Team ermitteln. Im zweiten Fall untersucht Kanes Team den Mord an einer DEA-Agentin...
Die schwache erste Episode der Serie gab schon nicht viel her. Optisch zwar schön anzusehen, aber das wars auch. Die Action ist mau, die Darsteller (inklusive Steven Seagal) blass und die Stories langweilig. Mit wenig Hoffnung ging ich nun "Street Wars" an.
Man kann den Machern ja nicht unbedingt vorwerfen, eine amateurhafte Serie aus dem Boden gestampft zu haben. Dafür sieht einfach alles zu gut aus. Das Manko liegt meines Erachtens klar bei den sehr bescheidenen Stories, welche weder Seagal noch einem anderen Darsteller die Möglichkeit der Entfaltung bieten, was im Falle Seagals einfach mit ordentlich Knochenbrüchen zu bewerkstelligen wäre. Jedoch, Seagal kocht wie schon bei "Deadly Crossing" auf Sparflamme, lässt sein Team ermitteln, greift selten mal zur Pistole und haut auch mal den einen oder anderen Gangster ins Gefräss, dies aber in einer Seagal Light-Version. Hauptsache kein bis wenig Blut.
Immerhin ist ab der zweiten Hälfte von "Street Wars" Byron Mann in einer Nebenrolle zu bewundern. Actionfans kennen ihn bereits aus "Belly of the Beast" und "A Dangerous Man" (beide Filme mit Steven Seagal in der Hauptrolle). Doch leider konnte auch er nur wenig positives auf den Bildschirm zaubern.
Fazit: "True Justice" kann man weder als gut noch als richtig schlecht bezeichnen. Es ist einfach nur belanglos. Ich hoffe, Seagal präsentiert seinen Fans bald wieder seine üblichen DTV-Werke, denn bei dieser schwachen Serie steige sogar ich nach nur vier Episoden aus.
Schulnote 3.0
"TRUE JUSTICE" on IMDB.COM
Sonntag, 3. April 2011
STEVEN SEAGAL V JUSTIN LEE COLLINS

Momentan ist es ja ruhig in Seagals Filmwelt. Big Steven ist beschäftigt mit Season 3 seiner Copshow "Steven Seagal: Lawman" und auch seine andere Serie "True Justice" wird noch ausgewertet. So gibts für den Fan zwar keine Filme zu sehen, dafür nahm sich Justin Lee Collins Zeit für Big Steven. Justin Lee wer?
Justin Lee Collins ist ein britischer Komiker, Radio- und TV-Moderator. Sein Name war mir noch nicht wirklich geläufig, aber als ich vor einigen Jahren las, dass er für die damalige Show "Bring Back... The A-Team" verantwortlich war, erinnerte ich mich natürlich an ihn.
Der gute Mr. Collins ist jedoch nicht nur Fan des A-Teams, nein, er ist auch ein grosser Fan von Steven Seagal. In diesem etwa 45minütigen Special macht sich der Mann auf die Reise von Bristol nach Kanada zum Shooting von "True Justice" und lernt den Zopfträger kennen. Steven redet über seine Musik, seine Karriere, seine Frau und seine Kids. Später lädt der Star den Moderator auch noch nach Arizona in sein beeindruckendes Haus ein und wir sehen endlich wo und wie Seagal lebt - und dass da wirklich wohl im ganzen Haus an strategischen Positionen Waffen herumliegen. *g*
Schön war, redete Steven auch nicht gross um den heissen Brei herum und erwähnte auch seine eher schlechten Werke (nicht im Detail, aber immerhin steht er dazu) für die er sich auch schämt.
Übrigens, ebenso hat der berüchtigte Sheriff Joe Arpaio (bekannt als die härteste Sheriffsau unter der Sonne) einen Auftritt.
Fazit: Für Fans von Seagal ein absolutes MUSS. Nur meines Erachtens zu kurz und Collins hätte sicher noch mehr Fragen bezüglich Stevens Karriere stellen können.
Die komplette Episode findet ihr hier:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
"STEVEN SEAGAL V JUSTIN LEE COLLINS" on IMDB.COM
Sonntag, 20. Februar 2011
Trailer: STREET WARS (SEAGAL)
Montag, 3. Januar 2011
DEADLY CROSSING (True Justice)

Steven Seagal goes TV-Series. Der Trailer zur Serie machte ja schon enorm Laune. Doch hält der Trailer was er verspricht?
Inhalt:
Elijah Kane (Steven Seagal) ist der Anführer einer Undercover-Einheit der Polizei in Seattle. Im ersten Fall des Teams wird ein Doppelmord an zwei Ladenbesitzern aufgeklärt. Im zweiten Fall ist das Team einem russischem Mobster auf der Spur.
Eigentlich lautet der Titel der Serie ja "True Justice" (zuvor noch "Southern Justice"), doch die ersten beiden Folgen wurden nun als eigenständiger Film mit dem Titel "Deadly Crossing" auf den DVD-Markt geworfen. Die Serie selbst hat noch einen ungewissen Status, da noch kein TV Sender die Rechte für die Serie erworben hat. Eventuell hat sich dies jedoch in den letzten Tagen geändert.
"Deadly Crossing" beginnt ganz nice. Der Titelsong wurde von Seagal selbst gesungen (und wohl auch geschrieben) und bringt etwas Südstaaten-Flair mit sich. Die ersten Szenen waren ebenso vielversprechend. Als hätte Seagal ein wenig bei "The Shield" abgeguckt. Dieses Gefühl verschwand jedoch schnell, denn "Deadly Crossing" entwickelte sich zu einer zähen Angelegenheit.
Will ich Seagal beim Ermitteln von Todesfällen sehen? Ja. Will ich Seagal dabei zusehen, wie er böse Typen auseinandernimmt oder verhaftet? Ja. Doch will ich Seagals Team bestehend aus todlangweiligen Charakteren bei den gleichen Aktivitäten beobachten? Definitiv nicht. Konnte beispielsweise Vic Mackey (Hauptcharakter von "The Shield") auf ein richtig interessantes und vielschichtiges Team zählen, hat Seagal hier vier oder fünf total oberflächliche und nicht-aneckende Typen vor sich, die wohl nach dem "Diversity and Inclusion"-Prinzip gecasted wurden. Alles politisch völlig korrekt natürlich. Hier gibts keinen Shane, der den am boden liegenden Kleinkriminellen noch kurz Tritt und anpinkelt. Alles total korrekt - und langweilig.
Seagal scheint zwar bei der Sache, aber seine Kampfszenen wirken ein wenig seltsam. Es kam mir zudem vor, als ob er häufig gedoubelt wurde. Jedenfalls wieder mehr als noch in seinen letzten Filmen. Zudem wurden die Fights extrem verschnitten. Dies schien Ende Fall/Folge 1 und Anfang Fall/Folge 2 ein wenig besser. Zudem, wer die übliche seagalsche Härte erwartet, wird wohl brutal enttäuscht werden. Seagal ist ein Seriencop, da kann er nicht mit der Pumpgun einen Bad Guy nach dem anderen kalt machen. Schade, denn Jack Bauer scheints zu können. Seagal ist zudem auch eher im Hintergrund anzutreffen, sein Team steht zumindest sehr im Mittelpunkt.
Fazit: Wenn der restlichen elf Folgen von "True Justice" dem Niveau von "Deadly Crossing" entsprechen, wird die Serie definitiv kein Highlight in Seagals Palmares sein. "Deadly Crossing" ist eine zwar gutaussehende, jedoch langweilige Krimi-Action-Serie, die bei mir jedenfalls nicht gut ankam. Schade.
Schulnote 3.5
"TRUE JUSTICE" on IMDB.COM
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Trailer: DEADLY CROSSING (Seagal)

Hier der Trailer zu Steven Seagals neuestem Streich "Deadly Crossing", eigentlich die Pilotfolge zu Seagals 13teiliger Serie "True Justice". Nun ist jedoch nicht sicher, ob die Folgen überhaupt noch als Serie unter dem eigentlichen Serientitel herauskommen. Sicher ist, dass die Folgen nun einzeln auf DVD erscheinen. "Deadly Crossing" ist die Pilotfolge, dauert ca. 90 Minuten und der Trailer macht immerhin schon mal gut Laune. Die Code-1 DVD erscheint am 27. Dezember.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
BORN TO RAISE HELL

Seagal is back... back in Romania...
Inhalt..
Bobby (Steven Seagal) leitet die International Drug Task Force in Rumänien. Mit seinem Team ist er auf der Jagd nach Costel (Darren Shahlavi), einem brutalen Dealer, Vergewaltiger und Mörder in Personalunion. Als sein Partner Steve (D. Neil Mark) von Costel erschossen wird, startet Bobby einen unstoppbaren Rachefeldzug...
Steven Seagal ist zur Zeit ein vielbeschäftigter Mann. Mit seiner Real-TV Serie "Steven Seagal: Lawman" hat Big Steven die Serienwelt erobert. In Robert Rodriguez "Machete" lag sogar eine grössere Nebenrolle für den Ex-Kinostar drin und seine nächste Serie "True Justice" ist auch in Produktion. "Born to raise hell" könnte für eine Weile seine letzte DTV-Produktion gewesen sein.
Als ich damals hörte, dass dieser Film in Rumänien gedreht wird, waren meine Erwartungen gleich ziemlich tief in den Keller gerutscht. Da hat Seagal in letzter Zeit in den USA und Kanada doch wirklich ordentliche B-Kracher geschaffen - warum also die Rückkehr nach Osteuropa? Beantwortet wurde diese Frage nie. Vielleicht war Seagal vertraglich noch irgendwie an Voltage Pictures gebunden und die wollten einfach noch einen schnell produzierten Streifen mit Big Steven aus dem Boden stampfen. Möglich.
Jedenfalls, "Born to raise hell" ist nicht so schlecht wie ich zuerst befürchtet habe. Der Film hat einen ordentlichen Anteil an Blut und Blei, die Regie wirkt okay, nur einige wenige Speed-Ups nerven ein wenig. Zudem hat Regisseur Lauro Chartrand ein Faible für kleine Grafik-Spielereien, welche nicht unbedingt hätten sein müssen, jedoch auch nicht unbedingt ein Dorn im Auge sind.
Ein Dorn im Auge war mir jedoch die Location. Waren Seagals letzte DTV-Ausflüge optisch ein wenig ansehnlicher geworden (ich denke jetzt vorallem an "The Keeper"), ist "Born to raise hell" mit seinen alten rumänischen Bauten sicherlich ein Rückschritt. Immerhin spielt die Story in Rumänien, was dem Drehort natürlich eine gewisse Rechtfertigung verschafft.
Erfreulich ist zu vermelden, dass Steven Seagal äusserst engagiert an der Arbeit war. Regisseur Chartrand liess ihn auch doch des Öfteren von der Leine, und dies nicht mal übel. Die Kampfszenen waren grösstenteils Überzeugend und Seagal zeigt auch hier wieder, dass er trotz bald sechs Jahrzehnten auf dem Buckel, immer noch die Knochen der Gegner zu zerbersten weiss. Auch bei diesem Film schrieb Steven wieder das Drehbuch, was sicherlich auch erklärt, warum er seinem Charakter eine etwa zwanzigjährige Freundin kreierte, welche natürlich sich obligat unterwürfig ihrer Kleider entledigen darf und dem Seagal eine Freudenstunde im Bett bescherrt. John Woo's Markenzeichen sind seine Tauben, Kevin Smith hat seine beissenden Dialoge, nun, auch Seagals Werke haben nun irgendwie ein Markenzeichen bekommen... ;-)
Die anderen Darsteller sind dem Zuschauer grösstenteils unbekannt. Herausstreichen kann ich höchstens Darren Shahlavi, der hier den Bad Guy mimte. Shahlavi hat eine bewegte Martial Arts-Vergangenheit hinter sich und kann in körperbetonten Szenen auch überzeugen.
Fazit: So schwach ist "Born to raise hell" nicht. Die Action überzeugt, Seagal wirkt voll bei der Sache und langweilig wirds auch nicht. Nur leider wirkt das Setting in den meisten Szenen sehr billig. Und zudem kam das typische Seagal-Feeling bei mir nicht auf. Jedoch für Seagal- und B-Fans sichlich ein Muss.
Schulnote 4.5
"BORN TO RAISE HELL" on IMDB.COM
"BORN TO RAISE HELL" on OFDB.DE
"BORN TO RAISE HELL" on MOVIEPILOT.DE
Donnerstag, 30. September 2010
MACHETE

Als vor einigen Jahren Robert Rodriguez den Fake-Trailer zu "Machete" vor Grindhouse dem Publikum zeigte, war das Echo ziemlich eindeutig. "Turn this into a real movie!" ... und Rodriguez folgte dem Ruf seiner Fans.
Inhalt:
Machete (Danny Trejo) ist ein Ex-Cop, dessen Frau vom Drogenboss Torrez (Steven Seagal) getötet wurde. Als Machete einen Auftragsmord am Rechtspolitiker McLaughlin (Robert DeNiro) ausführen will, gerät er in einen Hinterhalt und wird von nun an von Torrez, der Polizei und den Schergen McLaughlins und Booth (Jeff Fahey) gejagt...
Wie schon bei "The Expendables" war auch bei "Machete" meine Vorfreude kaum zu zügeln. Steven Seagal (wenn auch nur ein einer Nebenrolle) in einem Rodriguez-Streifen? Für mich und diesen Blog ein klares Highlight.
Die Hauptrolle gehört jedoch Danny Trejo, dessen vernarbtes Gesicht wohl weit bekannter als sein Name ist. Der inzwischen 66jährige hat es nach zig teils kultigen Nebenrollen doch noch zu einer Hauptrolle Nebenrolle in einem Kinofilm geschaft. Er ist für Machete auch die ideale Besetzung - kein anderer könnte diese Rolle ansonsten so spielen wie er. Rodriguez kennt Trejo inzwischen ja sehr gut, spielte dieser schon Mitte der Neunziger in "From Dusk Till Dawn" und "Desperado" unter seiner Regie. Hier lässt er den wuchtigen Mexikaner total vom Tresen ziehen. Trejo dankt es ihm mit einer Darstellung, die man eigentlich nicht als Schauspiel bezeichnen kann, jedoch völlig authentisch rüberkommt.
Unterstützt wird Trejo von einer Schauspielriege, die es in sich hat. Robert De Niro ist eine Klasse für sich, hat hier jedoch nicht soviel Screentime und kann auch nicht wahnsinnig glänzen. Steven Seagal darf Rodriguez wirklich dankbar sein, ist die Rolle des Torrez mal wirklich was Neues für Seagal, der ansonsten stets auf der Seite des Gesetzes oder zumindest des Guten steht. Seagals "Acting" wirkt frisch und äusserst unterhaltsam und wird der in letzter Zeit wieder besser laufenden Karriere des Actionstars sicherlich einen weiteren Boost verschaffen. Don Johnson wurde ebenfalls aus der Mottenkiste geholt. Der sichtlich gealterte Darsteller (Sonny Crockett ist wahrlich schon lange her...) spielt seine Nebenrolle gut und zeigt, dass er zu Unrecht lange weg vom Fenster war. Cheech Marin ist festes Rodriguez-Inventar und es wunderte eigentlich niemanden, fand der sympathische Darsteller auch hier wieder zu einer kleine Rolle. Und auch Grossmeister Tom Savini gibt sich hier nochmals die Ehre.
Frauen gibts im Film auch. Lindsay Lohan darf als schlampiges Stück "brillieren" und gaaanz viel Haut zeigen. Jessica Alba hätte nicht sein müssen, kommt aber mit einer genügenden Note davon. Und Michelle Rodriguez wirkt grundsolide wie immer.
Der Film ist eine kleine B-Perle des Actionkinos. Gewalt gibts en Masse. Diese wird meist äusserst explizit und übertrieben dargestellt, so dass es dem blutrünstigen Zuschauer ein Wohlgefallen ist. Leider greift Rodriguez wie auch Stallone in "The Expendables" hin und wieder auf CGI-Blut zurück. Dies ist schade, tut dem Spass aber keinen Abbruch.
Fazit: Wir werden sehen, ob Rodriguez das Versprechen der Schlusssequenz einhält oder nicht. Eine Fortsetzung wäre sicherlich möglich - und da Sly seine Expendables auch wieder auf die Leinwand zurückbringen wird, wäre es ein Spass, würde auch Machete uns wieder mit einem Besuch im Kino beehren.
Schulnote 5.25
"MACHETE" on IMDB.COM
"MACHETE" on OFDB.DE
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"MACHETE" Fake-Trailer on YOUTUBE.DE
Donnerstag, 29. Oktober 2009
INDEX
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12 ROUNDS
3:10 TO YUMA
7 DIAS
7 SECONDS
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A DANGEROUS MAN
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ALI
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ATTACK THE GAS STATION
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BAND OF BROTHERS
BANGKOK DANGEROUS
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BATMAN: GOTHAM KNIGHT
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BIG SLEEP, THE
BLACK DAWN
BLACK SHEEP
BOONDOCK SAINTS II: ALL SAINTS DAY, THE
BORN TO FIGHT
BORN TO RAISE HELL
BOUNTY HUNTERS
BOURNE ULTIMATUM, THE
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CASABLANCA
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CLERKS II
CLOVERFIELD
COCKTAIL
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CONNORS' WAR
CONSPIRACY
CONTRACTOR, THE
COP OUT
CRANK 2: HIGH VOLTAGE
CYBER JACK
DARFUR
DARK KNIGHT, THE
DEADLY CROSSING
DEATH PROOF
DEATH SENTENCE
DELTA FARCE
DER BAADER MEINHOF KOMPLEX
DESCENT
DETENTION
DETONATOR, THE
DIE HARD 4.0
DIRECT ACTION
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DOOM
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DRAGON SQUAD
DRIVEN TO KILL
DUKES OF HAZZARD: THE BEGINNING
EDGE OF DARKNESS
EIN FREUND VON MIR
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EXIT SPEED
EXIT WOUNDS
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EXTREME PREJUDICE
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GAME OF DEATH
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GOAL II
GOAL III
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HALF PAST DEAD 2
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HARD TO KILL
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I AM LEGEND
I WANT CANDY
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INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL...
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INGLORIOUS BASTARDS
INGLOURIOUS BASTERDS
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INVICTUS
INVINCIBLE
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JOHN WOO'S BLACK JACK
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KNIGHT RIDER (2008)
KNIGHT RIDER 2000
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MACHETE
MADE MEN
MALLRATS
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MERCENARY FOR JUSTICE
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MISSIONARY MAN
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NEVER TOO YOUNG TO DIE
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NOWHERE TO RUN
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PUNISHER: WAR ZONE
QUANTUM OF SOLACE
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RED
RED DAWN
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REPO MAN
RIGHTEOUS KILL
ROMEO MUST DIE
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RUNNING SCARED
RUNNING TIME
SABOTAGE
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SAW IV
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SERAPHIM FALLS
SHADOW MAN
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STAR TREK (2009)
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SURVIVING THE GAME
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TELL
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TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN
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UNDISPUTED III: REDEMPTION
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UNTIL DEATH
URBAN JUSTICE
URBAN ODYSSEY
VALKYRIE
WALKING TALL: LONE JUSTICE
WALKING TALL: THE PAYBACK
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WAR
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WELT DES FC BASEL 1893, DIE
WE OWN THE NIGHT
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WRESTLER, THE
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YELLOW HANDKERCHIEF, THE
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ZWEIOHRKÜKEN
TV-SERIES: NIP/TUCK
TV-SERIES: PARKER LEWIS CAN'T LOSE
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DURCH DIE NACHT MIT... CYNTHIA ROTHROCK & RICHARD NORTON
STAR TREK: ENTERPRISE - DÄMONEN/TERRA PRIME
STAR TREK: THE NEXT GENERATION - MISSION: FARPOINT
STAR TREK: VOYAGER - TSUNKATSE
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