Dienstag, 15. Oktober 2013

DEATH BEFORE DISHONOR



"Helden USA" (orig. "Death before dishonor") ist ein Überbleibsel einer filmisch geilen Zeit. 1987 gedreht, ein semi-bekannter Cast, eine billige Militärstory. Was will das Trashherz mehr?

Inhalt:
Irgendwo im Nahen Osten (wo auch sonst) herrscht Krieg. Die eigene Bevölkerung wird terrorisiert und US-Soldaten in die Luft gejagt. So schickt die US Army Gunnery Sgt. Jack Burns (Fred Dryer) um im Krisengebiet für Ruhe zu sorgen. Als ein Anschlag auf eine US Botschaft verübt wird, schlagen Burns und sein Team gnadenlos zurück.

Der Cast ist für Kenner älterer TV-Serien ja wahrlich ein Genuss. Fred Dryer, kennen wir doch noch alle als der knallharte Dirty Harry-Serienverschnitt "Hunter". Sasha Mitchell, na, den kennen wir doch auch noch aus den coolen Neunzigern, der etwas langsame Cousin aus "Step by Step". Peter Parros, wer kennt ihn nicht, R.C. aus der vierten Season von Knight Rider. Und auch Brian Keith wurde mit der Serie "Hardcastle & McCormick" sehr bekannt. Paul Winfield und Joanna Pacula vervollständigen den erwähnenswerten Teil des Casts.

Die Geschichte ist komplett Platt und strunzdumm. Aber der Film rockt richtig gut. Und tritt den Beweis an, dass früher doch eben alles besser war. Sogar die billigen Trashfilme.

Fazit: Wer auf kostengünstig-patriotische Action steht, ist mit "Helden USA" bestens bedient. Nicht geeignet für den kuscheligen Abend zu zweit.

Schulnote 5.0


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