Samstag, 5. Dezember 2009

EXTREME PREJUDICE


Ein weiterer Schatz aus meiner alten VHS-Kiste, der in Deutschland den Titel "Ausgelöscht" bekam.

Inhalt:

Cash Bailey (Powers Boothe) ist ein mächtiger und skrupelloser Drogenhändler, der seine Ware von Mexiko aus über die US-Grenze schmuggelt. Dicht an seinen Fersen hängt Jack Benteen (Nick Nolte), ein unbestechlicher Texas-Ranger. Zwischen ihm und Bailey besteht eine seltsame Bindung: Beide waren Jugendfreunde, doch nun stehen sie auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes. Aber es geht noch um weit mehr: Beide lieben dieselbe Frau (Maria Conchita Alonso) und wollen ihr - jeder auf seine Art - imponieren. Als sich dann plötzlich auch noch das Militär mit einer sehr dubiosen Mission einschaltet, steht Jack vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens...

Regisseur Walter Hill schuf 1987 mit "Extreme Prejudice" einen Film, der sehr wohl auch als Western funktioniert hätte. Mit Nick Nolte arbeitete Hill bereits einige Jahre zuvor an "48 Hrs", eine Zusammenarbeit, die auch hier bestens funktioniert hat.


Nick Nolte war zu dieser Zeit ein wirklich gut beschäftiger Mann, der eine Hauptrolle nach der anderen abräumen konnte. Hier in "Extreme Prejudice" spielt er einen knallharten Ranger, der erbarmungslos das Gesetz verteidigt und die Bösen punisht. Sein Schauspiel ist absolut humorlos. Stone gefaced räumt Nolte auf, lässt einen Spruch fallen und arbeitet weiter. Ich glaube im ganzen Film sieht man ihn kein einziges mal lächeln. Powers Boothe ist in der Rolle des Bad Guys sowieso eine Bank. Hier wirkt er zwar weniger dämonisch-böse als in "Sudden Death", kann aber als Gegenspieler ernst genommen werden. Maria Conchita Alonso hinterlässt in ihrer Rolle als frustrierte Freundin eines Rangers und irgendwie-geliebte des Drogenhändlers keinen bleibenden Eindruck. Ihre Rolle wirkt extrem frustriert und ging mir auf die Nerven. Da Walter Hill sie wenigstens in einer Szene ein wenig gar hüllenlos abgefilmt hat, blieb sie mir doch irgendwie im Gedächtnis haften. *g* Die weiteren Nebenrollen sind äusserst prominent besetzt. Michael Ironside, Clancy Brown, Rip Torn, William Forsythe - wahrlich grosse Namen, die von Hill auch nicht verschwendet werden.


Die Story ist humorlos, knallhart und direkt, beinhaltet für mich aber doch eine kleine Überraschung, seitens der Söldner. Alleine durch die Location, einem kleinen Kaff im staubigen Texas, ist das Ende fast schon vorprogrammiert. Gut und Böse müssen sich duellieren. Und der Showdown ist auch das wirkliche Highlight des Films. Äusserst blutig gehen die Akteure zu Werke. Es ist eine wahre Freude. :)


Fazit: Knallharter Actionthriller, der mit viel Atmosphäre, guten Darstellern und einem krassen Showdown mehr als nur überzeugen kann.


Schulnote 5.25

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ROMEO MUST DIE


Vor fast zehn Jahren kam ein Actionstreifen in die Kinos, der alleine durch einen Satz im internationalen Trailer seine Daseinsberechtigung erhielt. "From the Producer of the Matrix"...

Inhalt:
Oakland, an der Bucht von San Francisco: Ein unvorhersehbares Ereignis entzündet einen blutigen Krieg zwischen einem chinesischen und einem schwarzen Klan. Ihren Kampf um die Vorherrschaft im Hafenviertel müssen sie mit mehr bezahlen als mit Geld. Während ihre Familien sich bekämpfen, entdecken Ex-Cop Han Sing (Jet Li) und die schwarze Schönheit Trish O'Day (Aaliyah) ihre Zuneigung. Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis hinter den Morden zu lüften und begeben sich dabei in größte Gefahr.

Jet Li hat sich Ende der Neunziger Jahre als Bad Guy im vierten Lethal Weapon-Teil bereits einen Namen gemacht. Im Jahr 2000 begann sein Eroberungsfeldzug in den USA. "Romeo must die" war seine erste Hauptrolle in Hollywood und für den in Asien bereits gefeierten Star das Erreichen des nächsten Schauspiel-Levels. Seine Englischkenntnisse waren zu diesem Zeitpunkt noch äusserst bescheiden, was man dem Drehbuch auch anmerkt, lässt Han Sing doch meistens die anderen reden und beschränkt sich auf coole Sprüche wie "That was a mistake" oder "Great County. Free Cars". Doch einen Jet Li engagiert man schliesslich nicht um zu debattieren.


Neben Li agiert eine engagierte Crew von Darstellern, angeführt von der damals knapp 20jährigen Aaliyah, die leider 2001 durch einen Flugzeugabsturz ums Leben kam. Aaliyah, die ja ursprünglich Sängerin war, machte ihre Sache mehr als ordentlich, versuchte zu Schauspielern und nicht, durch Hautzeigen von irgendwelchen schauspielerischen Defiziten abzulenken. Delroy Lindo, damals noch ein äusserst beschäftigter Darsteller, gibt den Clanführer der O'Days mit viel Charisma und Würde. Isaiah Washington, Männern auch bekannt aus "Exit Wounds", Frauen bekannt aus "Gray's Anatomy", spielt hier den von Beginn weg unsymphatischen Mac. Ebenso bekannt aus dem indirekten Nachfolgewerk "Exit Wounds" sind DMX, hier in einer eher kleinen Nebenrolle und Anthony Anderson, der auch hier seine Brise Komik in die Story miteinbringt. Ebenso an Bord ist Martial Arts-Künstler Russell Wong, der hier das klare Gegenstück zu Jet Li darstellt. Und, kleines Schmankerl, zu Beginn ist Battlestar Galactica-Star Grace Park in einer wirklich interessanten
Szene zu sehen. Nach dem Motto "Ich bin jung und brauche das Geld..?" :-)

Produzent Joel Silver wusste schon, wie er dieses Filmprodukt am besten verkaufen konnte. Alleine der Matrix-Spruch im Trailer und auf den Postern war eine Garantie für viel Publikum. Damals war das Wort "Matrix" noch etwas wert. Hätten die Zuschauer jedoch gewusst, wieviel Qualitätsunterschied zwischen den Fights in "Matrix" und "Romeo must die" liegen...


Hier liegt meines Erachtens der Hund begraben. Was hier an "
Wire Fu" zu sehen ist, versetzt den Zuschauer leider nicht in ein Staunen, sondern eher in ein Gähnen. Klar, Jet Li kann in einigen Szenen Punkten, sogar mal einen oder zwei Lacher ernten, aber die Fights sind im Grossen und Ganzen lahm und bleiben nicht im Gedächtnis haften. Schön, lernte Regisseur Bartkowiak aus diesem Fehler und liess Seagal in "Exit Wounds" zwar ebenso an Seilen über dem Boden schweben, dies jedoch wesentlich geschickter und auch kombiniert mit Stevens sonstiger Prügeltechnik.

Punkten kann der Film dank viel Style. Style over Substance ist zwar wohl eher der passendere Begriff. Aber egal, der Film wirkt cool, stellenweise funny. Und wenn der Bad Guy nachts in einen Club geht und seinen Coolness-Faktor mit der verspiegelten Sonnenbrille auf der Nase noch ins unermessliche erhöht, weiss der primitive Actionfreund, dass er hier genau richtig ist.


Warum der Film genau "Romeo must die" heisst, lässt sich wohl nur durch die kleine Anspielung der beiden rivalisierenden Banden und der Liebe der beiden Hauptdarsteller erahnen.... ehm... moment... die lieben sich? Hmm... Komisch, denn ein interesse Li's an der hübschen Aaliyah wird zwar wage angedeutet, aber die grosse Love Story wird da nicht zelebriert. Glücklicherweise. Jedoch der Titel wirkt ein wenig deplaziert.


Fazit: "Romeo must die" war damals ein ordentlicher Einstand für Jet Li als neuen Martial Arts-Superstar der Amis. Rückblickend eher einer seiner schwächeren US-Filme, aber längstens gut genug um für 110 Minuten richtig gut zu unterhalten.


Schulnote 4.75


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NEVER TOO YOUNG TO DIE


Ausgestattet mit dem wunderbaren deutschen Titel "Lance - Stirb niemals jung" (hört sich eher nach einem horizontalen Film an...), ist "Never too young to die" eine wahre Ausgeburt der Achtziger...

Inhalt:

Während eines erbitterten Feuergefechts tötet der bizarre Psychopath Velvet van Ragnar (Gene Simmons) den Top-Agenten Drew Stargrove (George Lazenby). Aber die von Velvet so dringend gesuchte Datendiskette, mit Beweisen für seine teuflischen Absichten, ist nicht bei dem Toten. Lance (John Stamos), Stargroves 18jähriger Sohn, hat dieses hochbrisante Ding in seiner Hand. Aber Lance hat nur einen Gedanken: Der Tod seines Vaters muss gerächt und die unmenschlichen Pläne seiner Mörder vereitelt werden. Eine gefährliche Hetzjagd beginnt und endet in einem Kampf auf Leben und Tod...

Puh... Ich habe gerade ein meisterhaftes Stück Achtziger Jahre-Trash überlebt... und bin nicht sicher, wie ich das Gesehene einordnen soll.


Regisseur Gil Bettman, der bis zu diesem Zeitpunkt erst bei einigen Folgen "Knight Rider", "The Fall Guy" und ähnlichem Regie geführt hat, zog wirklich alle Register, um den Zuschauer bestmöglich zu unterhalten. Dies mit Erfolg, denn langweilig wird der Streifen eigentlich nicht...


Eigentlich... denn das Geschehen ist oberpeinlich. Die Story zwar äusserst simpel gestrickt, aber einige der Plotholes sind dann doch ein wenig gar gross geraten. Zudem bin ich nicht sicher, in was für einer Welt dieser Streifen denn nun spielt, da Hauptdarsteller Lance normal zur Schule geht, die Welt noch ganz okay erscheint, jedoch die Bad Guys übelste Mad Max-Verschnitte darstellen und dem Ganzen einen Touch Endzeitstreifen verpassen. Unfreiwillig komisch wirken zudem mehrere Dinge. Beispiele: Da springt Stargrove Junior zu Beginn noch schön tuntig minutenlang auf einem Trampolin herum. Ein Anblick für die (rosaroten) Götter. Oder die Anmache Vanitys gegenüber Stargrove jr. Oder aber Gene Simmons Auftritt in jeder Szene. Ganz grosses Autsch.


Dabei fährt der Film eine zumindest interessante Darstellerriege auf. John Stamos, bekannt als Onkel Jesse aus der Serie "Full House", kam hier in den Genuss der Hauptrolle. Leider bleibt er ziemlich blass und wirkt als Held dieser Geschichte äussert lächerlich. Schade, denn Stamos ist ein symphatisch wirkender Typ - aber definitiv kein Actionheld. Ex-Supermodel Vanity ist auch nur optisch ein wahrer Leckerbissen. Schauspielern kann die Frau gar nicht - aber die Optik gibt in einigen Szenen zumindest etwas her. *g* Gene Simmons geht gar nicht. Egal ob KISS-Member oder nicht, seine Darstellung ist äusserst peinlich geraten, egal ob dies zu seiner Rolle gehört oder nicht. So einen Bad Guy will ich nie nie nie wieder zu Gesicht bekommen. Auch Ex-Freddy Robert Englund bleibt ziemlich blass. Ein Bond-Gedächtnis-Auftritt bekommt hier George Lazenby. Wer? Ja, der war mal James Bond. Schade für ihn blieb es bei einem einzige Auftritt - vielleicht des Zuschauers Glück, denn ein wahnsinnig guter Schauspieler ist Lazenby nicht. Sein Bond-Film damals aber gut - und auch seine leider eher kleine Rolle hier war erfreulich.


Wirklich überzeugen können zumindest die Actionszenen. Es kracht des öfteren, es fliesst einiges an Kunstblut und es werden auch einige wirklich nette Autostunts präsentiert. Die Martial Arts-Szenen sind aber leider schon wieder zum wegwerfen. Stamos ist kein Bruce Lee. Dies merkt man leider mehr als nur ein wenig.


Fazit: Für Actionfans interessant. Aber trotzdem ein äusserst peinliches Werk. Würd ich so nicht weiterempfehlen.

Schulnote 3.5

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Donnerstag, 3. Dezember 2009

SABOTAGE


Ein totaler Blindkauf entpuppte sich als wirklich gelungene Action-Überraschung...

Inhalt:
Im Auftrag der CIA soll Michael Bishop (Mark Dacascos) während des Bosnienkonflikts als Anführer einer Spezialeinheit Geiseln aus der Hand des brutalen Söldners Sherwood (Tony Todd) befreien. Doch die Aktion endet in einem Blutbad. Jahre später, nachdem er unehrenhaft entlassen wurde, arbeitet Bishop als Leibwächter. Als seine Klienten nacheinander ermordet werden, stösst er bei seinen Nachforschungen auf ein brisantes Komplott - und Sherwood scheint auch daran beteiligt...

Mark Dacascos ist mir noch immer nicht wirklich bekannt. Bad Guy in "Cradle 2 the Grave", Hauptdarsteller "The Hunt for Eagle One" plus dessen Fortsetzung - weitere Werke des asiatischen Hawaiianers könnte ich jetzt noch nicht aufzählen. Jedoch auch der Rest des Casts darf als äusserst prominent angesehen werden. Carrie-Anne Moss machte sich durch ihren Auftritt als Trinity in der Matrix-Trilogie Weltberühmt. Tony Todd, der hier den Bad Guy spielt, ist ein bekannter und äusserst beliebter Nebendarsteller in einer beinahe unendlichen Liste an Hollywood-Produktionen. Von "The Rock" zu "Candyman", von "Star Trek" bis zu "24" - Tony Todd ist ein sicherer Wert. Graham Greene ist dem grösseren Publikum wohl durch Auftritte in "Die Hard 3"oder dem neuen "Twilight - New Moon" bekannt. Fazit - Cast sehenswert!


Mit "Sabotage" bekommt der Actionliebhaber einen richtig geilen kleinen B-Kracher aus der Zeit präsentiert, als Actionfilme noch nicht in Osteuropa gedreht wurden, sondern noch die guten alten Vereinigten Staaten und Kanada als Ballerspielplatz herhalten durften. Die Neunziger waren toll. Man sieht dem Film seine gelungenen Locations richtiggehend an.


An Action wurde zwar nicht unbedingt gespart, aber sie wurde eher gezielt eingesetzt. Im Gegensatz zu vielen billigen aktuellen Krachern, bei denen die Story um die Action herumgebaut scheint, steht hier die Geschichte im Vordergrund, welche zwar nicht unbedingt brandneu erscheint, jedoch einfach richtig umgesetzt wurde. Dacascos ist vielleicht nicht der grösste Schauspieler, bringt jedoch für seine Rolle genau die richtige Prise an Ruhe, Coolness und Explosivität mit - und weiss stets, wann er was einsetzen muss. Carrie-Anne Moss weiss mit ihrer Rolle als Mutter und Cop ebenfalls umzugehen. Tony Todd könnte man Overacting vorwerfen. Da wir hier jedoch immer noch in einem B-Kracher sind, geht dies jedoch unter "äusserst engagiert" durch und wird akzeptiert. Graham Greene kann leider nicht soviel Screen Time für sich beanspruchen, hinterlässt jedoch einen zumindest soliden Eindruck.


Gefallen hat mir bei manchen Szenen der Realismus. Dies müsste zwar auch in Klammern gesetzt werden, aber die Action erscheint realistischer als in manch anderen Filmen dieser Art. Der Härtegrad ist ebenso ganz beachtlich. Zudem kann ich das Cinema-Zitat "Ein Fest für Waffennarren!" wirklich bejahen. Die Waffe als todbringendes Objekt wird hier stellenweise fast zelebriert.

Fazit: Regisseur Tibor Takács lieferte einen äusserst guten B-Kracher ab, dem höchstens angekreidet werden können, dass eine Prise zusätzliche Action dem Film sicherlich gut getan hätten und gleichzeitig die eine oder andere überflüssigere Minute hätte weggestrichen werden können. Aber alles in allem - well done! Für Actionfreunde sehr empfehlenswert.

Schulnote 5.0

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Sonntag, 29. November 2009

7 SECONDS


Wesley Snipes rockt Rumänien...

Inhalt:

Captain Jack Tuliver (Wesley Snipes), ehemals Mitglied eines Delta Force-Kommandos, hat den Überfall auf einen Geldtransporter bis ins kleinste Detail geplant. Doch plötzlich steht er mit einem wertvollen Van Gogh da - und ein Mitglied seiner Truppe wird von den eiskalten russischen Gangstern, die sich das Geld unter den Nagel gerissen haben, als Geisel festgehalten. Tuliver bleibt nur eine Möglichkeit: Ein Selbstmordkommando, in dem Feinde zu Verbündeten werden, der beste Freund sich als schlimmster Alptraum entpuppt und Überleben eine tödliche Kunst ist...
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Snipes und Rumänien... bis auf den ordentlichen "Detonator" war diese Zusammensetzung nicht wirklich von grossem qualitativem Erfolg gezeichnet.

"7 Seconds" sieht zu Beginn ganz nett aus. Regisseur Simon Fellows inszeniert seinen erst dritten Film routiniert. Das günstige Budget sieht man dem Streifen auch nur bedingt an und die Location Rumänien hat in diesem Film sogar ihre Daseinsberechtigung, da das Geschehen auch in Bukarest spielt. Zudem suchte Fellows wirklich schöne Drehorte aus und zeigt hier, dass im Osten Filmtechnisch doch mehr möglich wäre.


Der Cast ist zusammengestellt wie ein typischer B-Film dieser Klasse. Ein Star, der Rest der Darsteller ein Bunt zusammengewürfelter Haufen ohne grosse Namen darunter. Wesley Snipes spielt seinen Part routiniert, mehr gibts dazu leider nicht zu sagen. Schon eher überzeugen konnte Tamzin Outhwaite in der Rolle des weiblichen "Sam Gerard" Sgt. Kelly Anders und Pete Lee-Wilson in der Rolle des schrägen Oberbösewichts. Der Rest der Darsteller fallen nicht ab, jedoch auch nicht wirklich auf. Aber alles in allem - good job.


Weniger überzeugen konnte die Story - hier liegt der Hund begraben. Was rasant begann, wurde schnell zur lahmen Nummer. Ich musste mich dann echt zum Showdown durchkämpfen, die Versuchung, den Player abzuschalten, wurde grösser und grösser. Jedoch der noch gut inszenierte Schluss riss noch ein wenig was raus.


Fazit: Sieht besser aus als "Marksman", die Story ist langweiliger als "Unstoppable", jedoch ist der Actionfaktor einiges grösser, kommt jedoch nicht an "Detonator" ran. Zudem wurden einige Szenen, die Snipes Vergangenheit darstellen sollten, dreist bei "The Marksman" geklaut. Auch der Filmtitel "7 Seconds", bezogeh auf den Zähler einer Bombe zu Filmbeginn, ist total hirnrissig und steht mit der Story in keinem Zusammenhang. Trotzdem, Snipes hat schlechtere Filme in seinem Lebenslauf stehen.


Schulnote 4.0


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Donnerstag, 26. November 2009

THE TWILIGHT SAGA: NEW MOON


Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder diverse Kinohypes, die ich doch in irgendeiner Weise nachvollziehen konnte. Star Wars, Lord of the Rings, Harry Potter und irgendwie auch die Matrix-Trilogie. All diese Produkte der Filmindustrie hatten dem Zuschauer etwas zu bieten. Die Twilight-"Saga" ist das neueste Hype-Produkt...

Inhalt:

Die hübsche Bella (Kristen Stewart) hat Sorgen - sie wird achtzehn und hat Angst vor dem Älterwerden. Da ihr Vampirfreund Edward (Robert Pattinson) stets siebzehn bleiben wird, gefällt ihr dies natürlich gar nicht. Die ewige Liebe scheint in Gefahr. Als Bella sich in Gegenwart der Cullens in den Finger schneidet und die liebe Vampirfamilie Cullen vor Blutgeilheit fast durchdreht, entscheidet sich Edward, sich endgültig von Bella zu trennen. Monate später beginnt Bella eine enge Freundschaft mit Jacob, der sich jedoch als Werwolf entpuppt. Ein Händchen hat die Dame...

Twilight war vor fast einem Jahr eine ganz interessante Kinoerfahrung. LOTR, Matrix, Potter, Star Wars - auch wenn ich nicht zur krassen Fanbase von all diesen Filmreihen gehöre, zumindest sah ich, was die Faszination an der jeweiligen Reihe genau ausgemacht hat. Bei "Twilight" war ich echt überfragt. Ein absolut unspektakulärer Teeniefilm mit glimmernden Vampiren, sinnlosem Gesülz und irgendwelchen freudlosen Menschen - zwar solide Inszeniert, aber echt kein Highlight dieses Twilight. Doch der Hype schien noch zu wachsen. Noch vor dem Kinorelease des zweiten Teils ist die Fratze Pattersons beinahe in jeder Zeitung zu bewundern. Schon am ersten Wochenende hat der Film in den USA 140 Milliönchen eingespielt und hat "The Dark Knight" hinter sich zurückgelassen.

Um offen an diesen Film heranzugehen, musste ich zuerst mal alle Vorurteile über Bord werfen. Emos sind auch nur Menschen. Aber trotzdem, Bellas traurig-depressives nicht enden wollendes Gesülz verursachte bei mir schon nach nur zehn Minuten beinahe einen üblen Brechreiz. Die Welt ist nicht sooo schlimm Bella. Man darf sogar mal lachen. Oder mal einen Witz erzählen. Fröhlich sein, weisst du. Nein, es ist schön bös. Die Figur der Bella, beinahe getrieben von einem Death Wish. Tolle Botschaft...


Robert Pattinsons Schauspiel ist auch hier nicht überragend. Hinter weisser Schminke (Captain Weissgesicht... *g* - *Insider*) verborgen und mit den Augen stets auf den Boden gerichtet, kann man keine grossartigen Leistungen abliefern. Grösster Symphatieträger des Films ist für mich wie schon in Teil Eins Bellas Vater, der als Nebenfigur leider nur wenige Minuten zu sehen ist. Der Rest des Casts ist der Erwähnung nicht wert.


Über die Story braucht man nicht mal viel sagen. Das schnulzt und sülzt, es ist äusserst übel. Eine peinliche Szene jagt die nächste. Wer hat diese Dialoge geschrieben?!? Zudem ist es dieses Emogetue, welches mir völlig auf den Geist geht. Noch trauriger, dass schon genug Teenies konstant-depressiv durch die Gegend latschen und dieses Verhalten durch "Twilight" nun auch noch eine Daseinsberechtigung erhalten hat. Seid alle traurig! Ich bins nach dieser Grütze auch...


Schulnote 2.0

"THE TWILIGHT SAGA: NEW MOON" on IMDB.COM
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UNSTOPPABLE


Wesley Snipes erster Abstieg in den B-Bereich...

Inhalt:
Dean Cage (Wesley Snipes), Ex-Soldat für Sondereinsätze, wird mit einem CIA-Agenten verwechselt. Als Cage an dessen Stelle entführt wird, bekommt er eine bewusstseinskontrollierende Droge eingeflösst, die ihn hilflos der Manipulation durch fremde Gedanken ausliefert. Dean flieht und macht sich auf die verzweifelte Suche nach einem Gegenmittel. Zuerst muss er jedoch seine Feinde, seine inneren Dämonen und die Illusionen seines durch Drogen beeinflussten Zustands besiegen - sonst wird er den Tag nicht überleben...

Dieser Film lag gut und gerne vier Jahre in meinem DVD-Regal. Ich versuchte zwar schon in der Vergangenheit, mir diesen Streifen anzutun, brach jedoch stets kurz nach dem Vorspann ab. Kürzlich während einer motivierten Stunde versuchte ichs nochmals.

Denn im Vergleich zu den folgenden Snipes-Streifen wie "The Marksman" oder "7 Seconds" konnte Snipes hier noch auf einen ordentlichen und relativ bekannten Cast bauen. Auch Regisseur David Carson kann gute Arbeiten abliefern und hat mit Star Trek: Generations sogar einen grossen Hit auf seiner Visitenkarte stehen. So schlecht kann dieser Film also gar nicht sein...

Und so schlecht fängt der Spass ja nicht mal an. Snipes spielt seine Figur, ein ehemaliger Soldat, der an einem Bosnien-Trauma leidet, vorallem in den ersten paar Minuten des Filmes sehr interessant und symphatisch. Auch die Szene in der Selbsthilfegruppe hat was B-Movie untypisches an sich. Jedoch nach gut und gerne fünfzehn Minuten befinden wir ZUschauer uns in einem typischen Snipes-Streifen der Neuzeit. Die Story wird plump, die Action rar und Snipes Spielfreude scheint wie verflogen zu sein. Routiniert zieht er zwar sein Ding durch. Aber interessant oder motiviert sieht anders aus.

Der Rest des Casts wirkt motivierter. Kim Coates gibt als "Bad Guy-Assistant" zwar ein wenig zuviel Gas, aber bei dieser lahmen Story ist dies wenigstens ein kleines Highlight. Stuart Wilson als Bad Guy war auch nicht die dümmste Idee. Nur leider wirken Mark A. Sheppard und Lost-Star Adewale Akinnuoye-Agbaje total verschenkt. Trotzdem, die bekannten Gesichter sind ein grosses Plus.

Auch Regisseur Carson kann ich keinen grossen Vorwurf machen. Routiniert verfilmte er dieses sehr blasse Drehbuch. Und hier lag das Problem. Highlights gibt es praktisch keine. Höchstens die Szene mit dem Laster könnte irgendwie als Höhepunkt durchgehen. Fightszenen sind ebenso rar. Schade, wirklich schade...

Fazit: "Unstoppable" war der Anfang vom Abstieg des grossen Wesley Snipes in die Täler des B-Movies. Wenigstens hat Snipes kein "Attack Force" oder "Black Dawn" in seiner Filmographie. "Unstoppable" ist ein ordentlich umgesetzter Film, der leider unter einem sehr schwachen Drehbuch zu leiden hat. Nicht weiterzuempfehlen.

Schulnote 3.5

"UNSTOPPABLE" on IMDB.COM

Dienstag, 24. November 2009

GELD ODER LEBEN


Die Stadt Basel ist bekannt für seine Messen, das Rheinknie, teure Kinos, viel Pharmazeutika, den FC Basel, Roger Federer, Arthur Cohn und mich. *g* Schön, wurde in Basel endlich ein Film gedreht, der auf einen grösseren Release ausgelegt worden ist. "Geld oder Leben".......

Inhalt:

Als der Computer-Experte Frank (Marcello Montecchi) seinen Arbeitgeber auf Sicherheitslücken im Online-Banking hinweist, wird er vom Bankdirektor verleumdet und landet vorübergehend unschuldig im Knast. Dort werden der zwielichtige Polizist Max (Daniel Rohr) sowie die actionverliebte Polizistin Rahel (Mona Petri) auf ihn aufmerksam. Max überzeugt Frank, den Kampf mit der übermächtigen Bank aufzunehmen. Dabei wird Frank in einen Banküberfall verwickelt, den Max mit den Ganovenbrüdern Tony (Pablo Aguilar) und Carlito (Sebastian Arenas) eingefädelt hat...


Wirklich gefreut habe ich mich auf dieses Werk. Ein Heist-Movie im Herzen von Basel. Cool! Aber autsch.. aber mal der Reihe nach...


Problem 1 - Die Darsteller: Bewegen sich auf Niveau der Schweizer Comedy-Combo genannt Friends. Alleine die Intonation einiger Sätze, die plumpe und oft peinliche Darbietungen - absolut unterstes Niveau. Marcello MOntecchis Schauspiel reicht leider bei weitestem nicht aus, um diesen Film zu tragen. Aber... welchen Film eigentlich...? ->


Problem 2 - Die Story: Die Inhaltsangabe hört sich noch vielversprechend an. Präsentiert wird dem Zuschauer jedoch eine absolut ungradlinige Story, welche sich an diversen Schauplätzen wie Garagen, Wohnungen, seeehr günstig aussehenden Polizeirevieren, Banken, auf der Strasse und in einer Bar abspielt. Jedoch das ganze auf Sketchniveau. Fast in jeder Szene will ein Gag präsentiert werden, der jedoch in der Regel uralt, schlecht oder einfach nur zum Zuschauen peinlich ist. Dagegen wirkt eine Atze Schröder-Folge wie hochstehendes ARTE-Fernsehen.

Problem 3 - Die Schauplätze: Wie schon erwähnt, einige der Kulissen wirken einfach nur billig. Gut, damit könnte man echt gut leben, wenn der Film wenigstens wirklich unterhaltsam wäre. Hätte, wäre, wenn... ist er aber nicht. Der noch interessanteste Schauplatz ist die Garage mit integrierter Werkstatt, Boxring und TV-Ecke. Gut, der King of Queens hatte auch seinen Breitbild-TV in der Garage stehen. Keine Entschuldigung jedoch für diesen Bockmist hier.

Problem 4 - Regie: Regisseurin Jacqueline Falk versuchte zwar durch einige interessante Kamerafahrten ein wenig innovativ zu wirken. Jedoch wirkt das Endprodukt, als hätte sie die Geschichte in keinster Weise im Griff gehabt.

Fazit: Der grösste Müll, der "Joystick Nation" und "Ten Dead Men" beinahe den Rang als miesestes gesehenes Werk abgelaufen hat. Nur die Umstände, dass ein Kollege von mir in einer Statistenrolle und mein geliebtes Basel als Location zu sehen ist, gibt dem Film noch die rettenden 0.5 Differenz zur roten Laterne.

Schulnote 1.5

"GELD ODER LEBEN" on IMDB.COM
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Offizielle Website
Fairerweise hier noch eine positive Kritik von Cineman

Freitag, 20. November 2009

THE CONTRACTOR


Wesley Snipes in einem weiteren B-Streifen...

Inhalt:

James Dial (Wesley Snipes), CIA-Scharfschütze im Ruhestand, kann sein Versagen bei einem Anschlag auf den berüchtigtsten Terroristen der Welt nicht vergessen. Seine ehemaligen Arbeitgeber beauftragen ihn, den Job in London zu Ende zu bringen, wo der Terroristenführer festgenommen worden ist und nun vor Gericht steht. Was eigentlich wie ein Routineauftrag aussieht, schlägt fehl und entwickelt sich schnell zum Alptraum. Dial muss untertauchen und wird von der englischen Polizei und ihrem Chefermittler Windsor erbarmungslos gejagt. Nachdem Dial auch noch der Mord an Windsor in die Schuhe geschoben werden soll, wird ihm klar, dass jemand ein doppeltes Spiel mit ihm treibt. Seine einzige Hoffnung ist ein 12-jähriges Mädchen, mit dem Dial sich auf seiner Suche nach dem Killer und der Wahrheit hinter dem Verrat widerwillig anfreundet...

Wesley Snipes bislang letzter B-Actionkracher hat bei den bisherigen Reviews im Netz nicht mal allzu schlecht abgeschnitten. So hegte auch ich die kleine Hoffnung, dass ich "The Contractor" doch einiges abgewinnen kann. Da mit "300"-Star Lena Headey eine weitere bekannte Darstellerin mit an Bord war, waren die Vorzeichen doch nicht mal so schlecht.


Leider muss ich sagen, dass der Film zwar solide gemacht wurde, die Story jedoch zum Gähnen auffordert. Spannung kam nur kurz gegen Ende auf.


Laut IMDB.COM wurde der Streifen leider nicht nur in London, sondern auch in Bulgarien gedreht. Dies sieht man dem Film glücklicherweise nur bedingt an. Im Gegensatz zu einen Ostblock-Seagals wurde hier wirklich ordentliche Arbeit abgeliefert.


Snipes kann zwar, obwohl er nur wenig Text hat, einigermassen überzeugen. Aber seine Leistung in "Detonator" war weitaus spielfreudiger. Lena Headey hat momentan einen höheren Popularitätsstatus dank ihrem Mitwirken in "300" und in "Terminator S.C.C.". Eine gute Schauspielerin ist die Dame trotzdem nicht. Die Story offeriert ihr aber auch nicht viele Möglichkeiten um sich auszeichnen zu können. Ein absoluter Pluspunkt des Films ist jedoch Eliza Bennett, die hier die 12jährige Emily spielt, dies ohne auch nur ein bisschen zu nerven. Ziemlich locker spielt sie hier Snipes an die Wand. Wer weiss, vielleicht der Anfang einer grossen Karriere für die jetzt 17jährige Engländerin.


Wer sich an der Action in "The Contractor" ergötzen will, der muss sich mit wenig zufrieden geben. Die wenigen Szenen, die Snipes Gelegenheit geben, mal ein wenig seine Kampfkünste zu zelebrieren, sind leider ziemlich lahm. Die Fights waren langweilig inszeniert, auch jegliche Schiessereien förderten mein Gähnverhalten enorm.


Fazit: Snipes gelangweilt, Headey schwach, Story langweilig, Action zuwenig und zu uninspiriert - beim besten Willen kann ich diesen nicht Film gut bewerten. Pluspunkte für die glaubwürdige Location, die stellenweise genügende Inszenierung und für Eliza Bennett.

Schulnote 3.5

"THE CONTRACTOR" on IMDB.COM
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Freitag, 30. Oktober 2009

PUNISHER: WAR ZONE


Als 2004 uns Thomas Jane als Punisher in den Kinos einen eher langatmigen Besuch abstattete, war das Sequel eigentlich schon besiegelte Sache. Es dauerte jedoch fünf Jahre, bis der Punisher uns wieder auf dem Screen Freude machen konnte.

Inhalt:
Frank Castle (Ray Stevenson) säubert als "The Punisher" weiterhin die Strassen Amerikas von bösem Gesindel. Auch Mafiaboss Billy Risotti (Dominic West) ist eines seiner Ziele. Kurzerhand wirft er ihn in einen Glaszerstückler. Risotti überlebt jedoch mit völlig entstelltem Gesicht und will mit Hilfe seines kannibalischen Bruders nur eines: Rache...

Babykacke. So und nicht anders lässt sich der 2004er-Punisher im Vergleich mit dem neuen "Punisher: War Zone" beschreiben. Die Story kurz, knackig und straight, die Gewalt sehr exzessiv dargestellt und der Hauptdarsteller äusserst wortkarg - das ist "Punisher: War Zone", entstanden unter der Regie der jungen deutschen Regisseurin Lexi Alexander.

Und es wundert mich nicht, hat dieser Film nicht den Weg in unsere Kinos gefunden. Denn hier regiert die Gewalt. Nichts für gewisse Linkspolitiker in Basel. Äussert überspitzt und comichaft dargestellt, bekommt der Zuschauer praktisch jede Form der Tötung zu sehen. Ein Mensch wird sogar vom Bruder des Bad Guys "angeknabbert". Krass, wirklich krass.

Der Punisher selbst geht seiner Berufung mit äusserster Hingabe nach - und killt jeden, wirklich jeden, der nur mit der Zimper wuckt und irgendwie böse erscheint - egal ob bewaffnet oder unbewaffnet, ob stehend, sitzend oder liegend - der Punisher ist eine richtig krasse Sau. Da ich die Comicreihe nicht kenne, kann ich somit keine Vergleiche zwischen diesem Film, den beiden Vorgängerstreifen und den Comics anstellen - mir kam jedoch zu Ohren, dass Stevensons Darstellung des Punishers dem Comic am nächsten kommt. Im Vergleich zu Lundgren und Jane ist Stevensons Punisher einfach noch ein paar Stufen härter und rücksichtsloser.

Als Bad Guy fungiert Dominic West, bekannt aus "300". Ihn und seine Lakeien kann man zwar als ernste und äusserst gewalttätige Gegenspieler betrachten, aber im Gedächtnis bleiben die Darstellungen dieser Herren nicht wirklich haften. Colin Salmon ist ebenfalls mit von der Partie und jagt in seiner Rolle als Bulle dem Punisher hinterher. Salmon ist dem aufmerksamen Zuschauer vielleicht noch als Charles Robinson ein Begriff - diese Rolle spielte er in drei Brosnan-Bonds und wurde von Pierce Brosnan selbst als neuen Bond vorgeschlagen. Dann mischt da auch noch Julie Benz mit, aber wie schon in "John Rambo" ist sie auch hier nur als zu rettendes Objekt am Werk.

Fazit: Die Story ist nur dazu gedacht, dem Punisher ein geiles Baller- und Schlitzfest zu präsentieren. Dieser nimmt das Geschenk freudig an - und wem "ein wenig" Blut nichts ausmacht, der wird seine wahre Freude an diesem leicht kranken Werk haben. Aber das Level an Gewalt hat hier wirklich neue Höhen erreicht - bitte keinen Weichspülkäse wie den Thomas Jane-Punisher erwarten. Dieser Streifen spielt in einer ganz anderen Gewaltliga.

Schulnote 5.0

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