Samstag, 7. April 2012

MILF


Wenn die Filmproduktionsbude "The Asylum" zuschlägt, rate ich in der Regel dazu, deren Output so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Normalerweise verweise ich dann auf "Titanic 2" um meine Entrüstung über deren Produktionen auch noch mit einem Beispiel untermauern zu können. Jedoch, auch das Werk "Milf" kommt aus dem Hause Asylum...

Inhalt:
Vier College-Loser versuchen ihr Glück beim weiblichen Geschlecht. Dies jedoch mit äusserst beschränktem Erfolg. Und da es bei den gleichaltrigen Frauen nicht läuft, versuchen sich die Vier bei älteren Semestern...

Als erstes muss man dem Film zugute halten, dass "Milf" kein Imitationsversuch eines bereits bekannten Blockbusters ist, was ansonsten das Steckenpferd The Asylums darstellt. "Snakes on a Train", "100'000'000 B.C.", "Universal Soldiers", "The Terminators" "Almighty Thor" oder "Transmorphers" um nur einige Werke zu nennen, deren DVD-Cover oft nur das geübte Auge von den originalen Blockbustern unterscheiden kann. "Milf" beeinhaltet sicherlich Einflüsse von "American Pie" und diversen anderen Teenie-Komödien, ist jedoch selbständig genug, um nicht als Rip-Off im Schatten eines Originals zu stehen.

Ist "Milf" ebenso mies wie die übrigen Asylum-Werke? Nun, dies ist mit nein zu beantworten. Jedoch, der Mittelpunkt des Film besteht offensichtlich daraus, um die bestmögliche Darstellung von Silikonbrüsten zu erreichen, welche von College-Nerds angehimmelt werden. Story-Entwicklung, well, gabs überhaupt eine Story? Mein Hirn hatte sichtlich Mühe dem Geschehen zu folgen, war das Gezeigte doch zu langweilig und auch zu wenig witzig und die zu recht unbekannten Darsteller habe ich bereits aus meinem Gehirn verbannt.

Fazit: "Milf" ist nicht der schwächste Film von The Asylum, vielleicht sogar deren bester Output. Aber ein guter Film ist dies noch lange nicht.

Schulnote 3.0

Kommentare:

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